Das sollten Sie im Jahr 2018 beachten!

Das sollten Sie im Jahr 2018 beachten!

11/28/2017

Jedes Jahr gibt es gesetzliche Änderungen und neue Vorgaben, die das Alltagsgeschäft in Unternehmen maßgeblich beeinflussen können. Im Jahr 2018 stehen viele gesetzliche und relevante Neuerungen für Unternehmen an. Dabei geht es um die elektronische Rechnungsstellung, Datenschutzthemen und neue Regelungen hinsichtlich öffentlicher Ausschreibungen.

Die Datenschutz-Grundverordnung
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthält Vorschriften zum Schutz von Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und deren Nutzung. Sie ist eine Verordnung der Europäischen Union und ersetzt die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG. Mit dieser Verordnung wird das Datenschutzrecht EU-weit vereinheitlicht. Ab dem 25. Mai 2018 müssen Unternehmen zahlreiche Datenschutzgesetze hinsichtlich IT-Sicherheit, Compliance, Beschäftigtenkontrolle, Marketing und Direktwerbung beachten. Einzuhalten sind zahlreiche Gesetze der Datenverarbeitung und Datennutzung (DSGVO = engl. GDPR = General Data Protection Regulation). 
Die komplette Datenschutz-Grundverordnung finden Sie hier: https://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Infobroschueren/INFO6.pdf?__blob=publicationFile&v=34

Die E-Vergabe
Ab 2018 müssen öffentliche Ausschreibungen über das Verfahren der elektronischen Vergabe abgewickelt werden. Auch kleine Betriebe können sich für die Aufträge von Bund, Ländern und Kommunen bewerben. Alle diese öffentlichen Auftraggeber vereint eine Sache: die Verpflichtung zur E-Vergabe. Früher oder später müssen sie alle die EU-Vergaberichtlinie 2014/24 (RL 2014/24/EU) umsetzen. In Deutschland wird ab Oktober 2018 eine elektronische Vergabe bei europaweiten Vergaben zur Pflicht. Danach dürfen andere als elektronische Angebote, Teilnahmeanträge, Interessensbekundungen und Interessensbestätigungen (mit minimalen Ausnahmen) nicht mehr entgegengenommen beziehungsweise im Vergabeverfahren berücksichtigt werden.
Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/e-vergabe-so-koennen-kleine-betriebe-anneue-auftraege-kommen/150/3099/356968

Das E-Rechnungs-Gesetz
Mit dem sogenannten E-Rechnungs-Gesetz werden die Vorgaben der EU-Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 in nationales Recht umgesetzt. Das E-Rechnungs-Gesetz schafft damit eine verbindliche Rechtsgrundlage für den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen durch öffentliche Auftraggeber. Ab dem 27. November 2018 treten die entsprechenden Vorschriften in Kraft. Mit der verpflichtenden Umstellung auf E-Rechnungen kommt auch ein vorgeschriebenes Format. Das Standardformat wird die XRechnung sein. Somit ist eine Datenübertragung nur noch als strukturierter Datensatz erlaubt. PDF oder Papierrechnungen sind nicht länger zulässig.
Detaillierte Informationen erhalten Sie hier: https://www.neopost.de/e-invoicing/e-rechnung-an-den-bund

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