Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“

Um die Rechtssicherheit der E-Rechnungen für den Anwender zu gewährleisten wurden die GoBD als wichtiger Bestandteil beim elektronischen Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen bzw. staatlichen Stellen eingeführt. Hier werden die maßgeblichen Anforderungen der Finanzverwaltung an eine IT-gestützte Buchführung vorgegeben.  Eine E-Rechnung ist in Deutschland gesetzeskonform in allen Belangen, wenn sie den GoBD entspricht.

Die GoBD stehen für zwingende Grundsätze** bei der elektronischen Rechnungsstellung:

  • Vollständigkeit: Geschäftsvorfälle sind vollzählig und lückenlos aufzuzeichnen.
  • Richtigkeit: Belege müssen die Geschäftsvorfälle inhaltlich zutreffend abbilden.
  • Zeitgerechte Buchungen und Aufzeichnungen: Zeitnahe Belegsicherung/Sicherstellung der Unverlierbarkeit und Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle.
  • Ordnung: Die aufbewahrungspflichtigen Unterlagen müssen geordnet aufbewahrt werden.
  • Unveränderbarkeit: Die GoBD fordern, dass das eingesetzte Datenverarbeitungsverfahren so auszugestalten ist, dass alle Informationen, welche in den Verarbeitungsprozess Eingang gefunden haben, nicht mehr unterdrückt oder ohne Kenntlichmachung überschrieben, gelöscht, geändert oder verfälscht werden dürfen.
     

Lesen Sie hier die 12 Regeln für den GoBD-konformen elektronischen Rechnungsaustausch!